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Die beste Ausrüstung kann immer nur so gut sein wie Du selbst ...

Espressokocher

January 14, 2018

Eines der wichtigsten  Ausrüstungsgegenstände ist ein Küchenutensil ... Der gute, alte italienische Espressokocher. Den gibt es in verschieden Größen und Ausführungen. Wir haben hier mit die günstigste Variante. Dichtungen können einzeln nachgekauft werden. Den gibt es in jedem italienischen Lebensmittelgeschäft.

Espressomaschine

January 15, 2018

Ich weiß, ich weiß .... wie dekadent ist das denn?! Ja, das ist es. Aber wenn ihr einmal morgens um 7:00 Uhr aus dem Zelt krabbelt und es Euch samt Kocher fernab in einem Stühlchen bequem macht und diese Maschine für einen Espresso benutzt, dann wollt Ihr sie nur ungern missen.

Ich sitze also in meinem Stühlchen, die Sonne ist gerade aufgegangen und der Nebel verzieht sich. Die Vögel zwitschern schon länger und ich bin noch ziemlich verschlafen. Das Wasser ist schnell gekocht. Ich pumpe sie auf bis zu 16 bar auf, füll´ das Espressopulver ein und gieße Wasser darauf. Ein Knopfdruck und es macht pffffffffff ... in meinem Becher landet ein Gebräu mit haselnussbrauner Crema und der Duft legt sich wie ein Schal um meine Schultern. Ich wärme meine Finger daran und nehme den ersten Schluck ...Herrlich! Nur ich, die Natur, keiner geht einem auf den Senkel und ein wirklich guter Espresso. Ich fühle mich mit der Umgebung verschmolzen und freue mich wie Hulle über einen gelungenen Start in einen neuen Tag ... ganz gemächlich.

Leider ist das Gerät recht teuer und ich habe es Gott sei Dank geschenkt bekommen. Es ist auch relativ schwer, dafür robust und macht einen tollen Espresso. Bei längeren Touren, wo ich aufs Gewicht achten muss, ziehe ich den Aluminium Espressokocher für 15,- € allerdings vor.

Wasserkessel

January 15, 2018

Ein einfacher, billiger, chinesischer Wasserkessel hat es uns angetan. Ohne diesen Kessel würden wir niemals losfahren. Er dient nicht nur zum Wasser kochen sondern auch als Teekanne. So ein Gerät ist überaus praktisch und wiegt so gut wie nichts. Tee bekommt man auch überall auf der Welt. Ich freue mich jedesmal, wenn ich ihn benutzen kann.

Benzinkocher

January 15, 2018

Das ist der Primus Multifuel Benzinkocher älterer Bauart. Seit Jahrzehnten in Gebrauch und er hat uns noch nie im Stich gelassen. Ersatzteile kann man und sollte man nachkaufen, denn dieser Kocher kann mit verschiedenen Brennstoffen betrieben werden.

Bei Diesel muss häufiger gereinigt werden und dann und wann muss mal eine Düse oder ein Filzpad erneuert werden. Optimal und rußfrei ist gereinigtes Benzin, welches man auch im Outdoor Laden seines Vertrauens bekommt. Zur Brennstoff armen Nutzung wird auf jeden Fall ein Windschutz benötigt. Es gehört allerdings ein wenig Übung zum optimalen Betrieb dazu. Ich empfehle, ihn zu Hause ein- bis zweimal auszuprobieren.

Erschreckt Euch nicht vor dem Geräusch, das typisch für diese Konstruktion ist und auch lauter als ein Gaskocher. Es gibt verschieden Anbieter. Anschaffung lohnt und man ist relativ unabhängig.

Küche

January 16, 2018

Unsere Küche besteht aus einem Benzinkocher, der eine eigene Erwähnung verdient. Gängiges Alu - Topfset, das man in jedem Outdoorladen bekommt. Wir sind mit dieser günstigen Version zufrieden. Eine simple Plastikdose ersetzt den Küchenschrank und ist mit den üblichen Gegenständen gefüllt.

Zu erwähnen wäre eine kleine Reibe für Ingwer, Käse, Muskatnuss usw. Sie nimmt nicht viel Platz weg, aber steigert die Lebensqualität ungemein. Gewürze und Olivenöl finden in diesen Plastikflaschen Platz, die man einmal im Leben anschafft und die quasi unverwüstlich sind. Hier lagern wir auch Couscous und Reis wirklich luftdicht. Mehr braucht man eigentlich nicht.

Viele haben weniger dabei, aber ich koche auch zu Hause jeden Tag. Warum sollte ich es nicht auch unterwegs tun? Das ist ja dann mein Zuhause. Wenn man sich z. B. weiter in den Osten Asiens begibt, greift man auch öfter auf die Garküchen  des Landes zurück.

Trotzdem macht unterwegs Kochen einen riesigen Spaß. Das fängt beim Einkaufen an - so lernt man wieder Land und Leute kennen - und endet in der Wiederentdeckung der Genügsamkeit und in der  Kreativität des Minimalismus.

Faltschüssel

January 18, 2018

Ortlieb Faltschüssel. Viele halten dies für unnötig. Ich finde sie überaus praktikabel. Nicht nur fürs Geschirr, sondern auch für die kleine Wäsche zwischendurch. Egal ob Bekleidung oder die eigene Haut. Gerne auch als Kühlbecken für unterwegs ergatterte Getränke. Oder zum Sammeln von Beeren ...

Grill

January 16, 2018

Auf kürzeren Touren nehme ich gerne diesen kleinen Grill nebst Feuerschale mit. Der Grilliput ist relativ schwer. Dafür lässt er sich wirklich komplett zerlegen, gut reinigen und anschließend wieder in einer der seitlichen Zylinder verstauen. Edelstahl. Wer also nicht auf Grillen verzichten möchte, ist hiermit gut aufgestellt.

Solarenergie

January 16, 2018

Ein faltbares Solarmodul ist heute kein großes Ding mehr. Als ich mir dieses zugelegt habe schon. Das Solar Panel F15-600 (12V,600mA) hat schon einige Jahre auf dem Buckel und funktioniert immer noch tadellos. Ich bin damit sehr zufrieden. Es ist leicht und sehr flexibel.

Dazu gehört natürlich auch ein guter Akku. Die OffGrid Powerbox SL-2000. Litium-Polymer Akku, 50 Wh (approx. 4.2 Ah @ 12V) Gleichstrom wählbare Spannungen 5, 6, 7.5, 9, 12, 14, 16, 19V USB-Ausgang 5V. Relativ schwer aber robust. Die Ladekapazitäten hängen natürlich entscheidend von der Intensität und des Lichteinfallwinkels ab.

Abschließend bleibt nur zu sagen: Solarenergie ist immer noch zukunftsweisend. Und wenn man sich nicht den billigsten Mist holt, dann ist es auch langlebig und einigermaßen nachhaltig. Das reicht mir aber unterwegs nicht aus. Zusätzliche Powerbank die man im Restaurant, Cafe oder bei Freunden auflädt, ist auch dabei. Sowie ein E-Werk von b+m über den Nabendynamo betrieben. Wer die Energie nicht nutzt, die er doch sowieso beim Radeln produziert, ist selber Schuld!

Ladegerät

January 27, 2018

Ihr nutzt Euren Nabendynamo nur für Licht? Dann nutzt doch einfach die Energie, wenn Ihr gerade kein Licht beim Radeln benötigt, für andere Geräte! 

 

Dazu benötigt Ihr ein Ladegerät, das die Energie Eures Nabendynamos in Strom mit der richtigen Spannung umwandelt. Das alles kann z. B. das E-Werk von B+M, wie hier abgelichtet. Der Anschluss ist relativ einfach. Wenn Ihr Euch das nicht zutraut, dann bittet Eure Fahrradwerkstatt um die Installation. Beim Kauf sind alle nötigen Adapterkabel mit dabei. Unten rechts eine USB-Buchse. Oben links ist noch ein sogenannter Pufferakku zu sehen, der dort über dem eigentlichen E-Werk liegt. Dieser speichert die Energie und gibt sie gleichbleibend an Euer Handy, MP3-Player oder GPS Gerät weiter, so das sie reibungslos aufgeladen werden.

Ich habe diese Kombination schon seit Jahren und bin sehr zufrieden. Also seid nicht konservativ, sondern produziert Euren eigenen Strom!

Ungefährer Richtwert: ca. 70 gefahrene Kilometer ohne Licht reichen fürs Smartphone oder GPS. Dieser Wert variiert mit Eurer Geschwindigkeit und dem jeweiligen Endgerät.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter. Diese Seite verschafft Euch einen guten Überblick: www.fahrradbeleuchtung-info.de

Camping - Stecker

January 25, 2018

Dieser Adapterstecker hat uns schon viele gute Dienste geleistet. Nicht nur auf allen europäischen Campingplätzen ...

Offiziel genannt: Anschluss - Adapter Caravan: CEE-Stecker auf 3-polige Schutzkontaktkupplung.​ 

Kostet nicht viel, aber wenn man vor allem auf Campingplätzen unterwegs ist, dann ist die Stromversorgung fürs Handy oder MP3-Player auf jeden Fall gesichert. Wenn Ihr also keine Solarenergie oder Nabendynamoenergie speichert, dann müsst Ihr ans Stromnetz. Ihr könnt Eure Kleingeräte auch in den Waschräumen des Campingplatzes laden oder im nächsten Cafe´oder Restaurant. Haltet unterwegs in Europa auch nach E-Bike Ladestationen Ausschau. Dort sind oftmals auch Steckdosen frei zugänglich. 

Mein Tipp: Nutzt auf jeden Fall die Energie, die Ihr ja mit dem Rad (Nabendynamo) sowieso produziert.

Sitzgelegenheit

January 21, 2018

Eine Sitzgelegenheit kann viele Momente verschönern. Lange bin ich ohne ausgekommen; ja gar nicht darüber nachgedacht. Man hat sich irgendwo angelehnt und saß auf dem Boden. 

Nach den Jahren unterwegs haben wir einmal einen sehr günstigen Hocker mitgenommen. Dieser existiert heute noch und hat uns auf den Geschmack gebracht. Vielleicht ist es auch das zunehmende Alter.

Dann perfektionierte ich die Sitzgelegenheit mit dem Helinox. Ich würde sagen: kaum zu toppen in Qualität und Packmaß: 35 x 12 cm.

Jetzt sitze ich auch früh morgens, wenn es noch taufrisch ist, schon mal mit ´nem Kaffee oder Tee in der Natur und genieße den Ausblick, den ich vorher nur aus dem Zelt heraus betrachtet habe.

Zelt 1

January 23, 2018

Ein weites Feld. Wie viele Zelte schon durch unsere Hände gegangen sind? Ich weiß es nicht. Vielleicht 20 Stück ...

Das Vaude Chapel L 3P ist okay. Es ist riesig und hat ein Vorzelt, in dem man fast stehen kann. 2 Personen haben mehr als genug Platz, und wenn es mal intensiver regnet, dann setzt man sich ins Vorzelt. Ein Packmaß von 55 x 30 cm und fast 4 kg Gewicht ist aber für ein längeres Radreisen etwas zu viel. Also kann ich es für 3 Wochen Trips nur wärmstens empfehlen.

Ansonsten bevorzuge ich eher ein Kuppelzelt oder Geodätenzelt, bei dem man das Außenzelt einfach überwirft. Das hat den Vorteil, dass man an heißen Tagen einfach nur das Innenzelt benutzt und abends in die Sterne schaut. Auch haben diese Formen ein kleineres Packmaß, weniger Gewicht und lassen sich auch alleine gut und schnell aufbauen.

Achtet auf die Wassersäule. Nicht unter 2000 mm. Nylon ist reißfester als Polyester aber auch schwerer. Ein Vorzelt ist immer gut, um Notwendiges trocken und griffbereit zu haben. Das Innenzelt sollte für längere Touren nicht zu klein sein, damit man auch mal entspannt darin sitzen kann.

Eine Zeltunterlage ist ein Muss! Auch das Imprägnieren, Nahtabdichten und Pflege der Reißverschlüsse ist in regelmäßigen Abständen erforderlich. Nach dem Kauf und vor der Tour mindestens einmal aufbauen. Zeltgestänge immer durchschieben und nicht ziehen. Heringe sollten mindestens eine V-Form im Querschnitt haben und im Besten Fall auch noch farbig sein. 

Das alles sind natürlich nur Richtwerte, denn jedes Vorhaben verdient unterschiedliche Ansprüche. Für den Anfang reicht auch ein Zelt der Preisklasse von >200,- € vollkommen aus. Man muss  seine Zeltansprüche quasi erfahren.

Ein Zelt, das dem Anspruch von Größe, Aufbau, Wassersäule, Qualität und Preis gleichsam genüge wird, gibt es nicht.

 Kauft kein Zelt, in dem Ihr vorher nicht auch schon Probe gelegen habt und über dessen Aufbau Ihr Euch nicht informiert habt. Zeltgestänge nie nachträglich in den Zeltsack einschieben, dabei könnt Ihr Euer Zelt beschädigen. Bei manchen Modellen ist es ratsam, Gestänge und Heringe in unterschiedlichen Packtaschen zu transportieren. Das könnte eine Option sein, ein größeres Zelt vielleicht doch in die engere Auswahl mit einzubeziehen. Vor der Einlagerung ausreichend trocknen; Stock zerstört Euer Zuhause.

Unterwegs ist es nicht verkehrt ein Schwammtuch dabei zu haben, um ein nasses Zelt besser einzupacken. Ich empfehle auch einen wasserdichten Stausack z. B. von Ortlieb zusätzlich. Achtet beim Kauf auf eine Reparaturhülse. Diese wird über eine evtl. gebrochene Zeltstange geschoben und mit Gewebeband fixiert. Zeltgestänge beim auseinander falten nicht ein "schnacken" lassen, das ermüdet das Material. Sondern mit beiden Händen langsam ineinander führen. Naja, das sollte reichen für einen guten Start.

Wer noch mehr über Zeltvariationen erfahren möchte kann das auf ZeltRatgeber.de .

Inzwischen haben wir für unsere Savetheworldtour2018 ein anderes Zelt.

​Ein EXPED ORION III EXTREME für 3 Personen. Wir benutzen dieses Zelt seit nunmehr fast 1 Jahr und sind sehr zufrieden. Es gibt eine Zeltreview in meinem Blog vom Mai 2018 und ergänzend dazu ein Video.

​Siehe Ausrüstung/Zelt 2

Zelt 2 EXPED ORION III EXTREME

March 28, 2019

Unser Zelt: Exped Orion III extrem

Kurz vor der Abreise haben wir dann doch noch endlich unser lang ersehntes Zelt erhalten. Wir besaßen vorher ein Vaude Chapell 3-Personenzelt mit einem großen Vorbau. Dieser hatte den Vorteil auch mal bei schlechtem Wetter darin sitzen zu können und beispielsweise zu kochen. Nur ist es leider für längere Touren zu groß und auffällig. Bericht unter Ausrüstung Zelt 1.

Jetzt sind wir stolze Besitzer eines Exped OrionIII extrem.

Zelt im Größenvergleich

Wieder ein 3-Personenzelt, aber ohne größere Apside. Es ist klein genug, um auch mal an ungewöhlichen Orten sein Nachtlager zu bereiten. Damit man nicht gleich entdeckt wird, ist es auch wieder in Grün gehalten. Als 3-Personenzelt ist es aber groß genug, um zwei Personen ausreichend Platz zu bieten.

 

Das Kuppelzelt wird mit drei Stangen aufgestellt und steht so bereits relativ sicher. Es besitzt zwei Ein- bzw. Ausgängen, die mit jeweils kleinen aber durchaus ausreichenden Apsiden ausgestattet sind. In einem dieser Vorräume finden ohne Probleme mindestens zwei unsere Fahrradtaschen Platz sowie Schuhe und andere Ausrüstungsgegenstände. Dann bleibt immer noch genug Freiheit, um die Apside zu verschließen und erst dann das Innenzelt zu öffnen. Das ist natürlich nur meine eigene Erfahrung und mag für Menschen über 1,85 m schwierig werden. Der zusätzlich erworbene Boden (Footprint) bietet guten Schutz, ist leicht und um ca.10 cm kleiner als die Grundfläche des Zeltes, damit herablaufendes Regenwasser nicht auf diesem unter das Zelt fließt.

Der Innraum gestaltet sich großzügig durch zwei senkrechte Seiten an den Apsiden. Diese Besonderheit vermindert etwaige klaustrophobische Empfindungen um ein Vielfaches. In allen vier Ecken befinden sich ausreichend große Taschen. Was ich nicht mehr missen möchte, ist die unter der Decke angebrachte Ablage aus demselben Zeltinnenstoff. Eine Aufhängung, die nicht nur Taschenlampe oder T-shirt trägt, sondern auch einem Tablet oder Ähnlichem standhält.

Überhaupt finden sich zahlreiche kleine Besonderheiten, die dieses Zelt oder die Schweizer Firma Exped auszeichnet. Leider wird dies nirgendwo hervorgehoben und man muss sich die Besonderheiten selbst erarbeiten.

Da sind zu einem die durchdachte Belüftung. Zwei Öffnungen dafür auf den Apsidenseiten. Im Innenzelt ist die Reisverschlusskonzeption großzügig und sehr zweckmäßig ausgeführt. Es lassen sich an den Eingängen die komplette Größe als belüftetes Moskitonetz öffnen. Dadurch schafft man angenehmen Luftzug. Aber das ist noch nicht alles in puncto Belüftung. Das Zelt ist asymmetrisch geschnitten. Das heißt, es gibt eine Längsseite, die bis zum Boden reicht und die gegenüberliegende ist etwas verkürzt. Dadurch schafft man eine ausgezeichnete Belüftung bei richtiger Aufstellung am Ort, wenn Windrichtung und Bodengegebenheiten berücksichtigt werden.

 

Kondenswasser, wie man es häufig bei verwinkelten Zelten antrifft, habe ich bis heute noch nicht gesehen. Bisherige Temperaturen von 1° C – 28° C und Niederschlag in ausreichender Menge eingenommen.

Das Zelt bietet zwei Personen ausreichend Platz. Locker finden noch mehrere Lenkertaschen sowie Rucksäcke Platz, ohne dass man nicht weiß, wohin mit dem Körper. Die Höhe von 1,30 m ist völlig okay und bereitet Wohlgefühl. Verschiedene Haken bzw. Schlaufen sind für Taschenlampe o. ä. Vorhanden. Alle Zurrschlaufen und Reißverschlussschlaufen sind mit phosphorisierendem Endkappen versehen, um sie in absoluter Dunkelheit zu finden.

 

Die Abspannleinen sind sehr dünn, doch äußerst robust und man kann sie in integrierten Säckchen verstauen, damit sie sich nicht beim Einpacken verheddern. Das Innenzelt ist an das Außenzelt gehakt und lässt sich bei Bedarf abnehmen und allein aufstellen und umgekehrt. Das ist leider mit etwas Aufwand versehen. Hier ist der einzige Punkt, wo ich mir eine zu dem Konzept Exped einfachere Lösung gewünscht hätte.

Hat man einmal die Philosophie von Exped erkannt, dann ist es eine wahre Freude. Leider erschließt sich einem diese durchdachte Konzeption nicht sofort und wird auch nicht ausführlich beschrieben.

Die drei Zeltstangen werden in einer bestimmen Reihenfolge in die dafür vorgesehenen und nummerierten Kanäle geschoben und schon steht das Zelt. Wie auch bei den meisten anderen Zelten muss man beim Abbau darauf achten, dass man die Stangen aus den Kanälen schiebt und nicht etwa zieht. Mit nur acht Heringen hat man ausreichend Standfestigkeit um Sturmböen von bis zu 100 km/h zu meistern. Selbst so erfahren. Es gibt aber noch sechs weitere Abspannmöglichkeiten um Wind und Wetter zu trotzen. Am Zelt außen gibt es auch noch zusätzliche Schlaufen, um einemal die Zeltstangen besser durch die Kanäle zu führen oder aber um es weiter zu sichern. Heringe in V-Form aus Alu. Ein Fenster vermisse ich nicht, denn die beiden Eingänge lassen genügend Spielraum für morgendlich Aussichten. Alle Leinen lassen sich nachträglich nachspannen. Dies ist z. B. von Nöten, wenn das silikonisierte Zelt kalt wird oder auf Feuchtigkeit trifft. Entspannen bei Hitze und Sonneneinstrahlung. Der Kompressionssack ist einfach aber korrekt.

Fazit: Bisher mein bestes Zelt … so far … Exped verbaut gute Materialien, die auch anständig zusammengenäht und getaped wurden. Die Belüftung, Geräumigkeit und das Gewicht von ca. 3,5 kg sowie das durchdachte Konzept überhaupt machen dieses Zelt zu einem zwar nicht ganz günstigen ( Preis mit Footprint liegt ca. bei 700,- € ), aber sehr hochwertigen Zelt! Die kleinen Gadgets wie die Ablage, Luv und Leeseite – asymmetrischer Schnitt, Abspannleinsäckchen, geräumiger Moskitoeingang sowie die Spannvorrichtungen und deren Verarbeitung machen auch nach mehreren Wochen noch Freude beim Aufbau! Zwei Eingänge sind ideal und bieten viel Spielraum bei den Vorlieben und Bedürfnissen der Bewohner.

 

Bemerkung am Rande …: Der Kundenkontakt bei Exped war schnell hergestellt und eine sachdienliche Antwort per Mail kam innerhalb von wenigen Stunden.

 

Schaut Euch mein Aufbauvideo an, falls Ihr Interesse an diesem Zelt zeigt oder es bereits gekauft habt und Ihr nicht wisst, wie es funktioniert. All das ist nur meine Meinung und keine Verbindlichkeit, wie immer …

Matratze

January 23, 2018

Auch eine optimale Schlafunterlage muss selbst erfahren werden. Hier bestimmt Euer eigener Anspruch den Preis, Dicke, Material, Ausführung und somit den Komfort.

Ich erinnere mich noch gut an die Baumwollgummiluftmatratzen, ... der Geruch liegt mir jetzt noch in der Nase ... . Diese waren auf jeden Fall damals auch öfters defekt. Vielleicht liegt das auch daran, das man als Jugendlicher sich nicht all zu viele Gedanken um den Untergrund gemacht hat. Außerdem ging man mit Ihnen auch schwimmen und sie lagen stundenlang in der prallen Sonne herum. All das wirkt nämlich auch heute noch vernichtend auf eine Matratze. Wenn man das also weiß und es dementsprechend beherzigt, dann kann einem längeren Matratzenleben nichts mehr im Weg stehen.

 

Leider scheint es bei mir mit der Beherzigung nicht so gut zu stehen ... Diese reinen Luftmatratzen wurden in Sachen Material und Kammersystem weiter entwickelt. In den letzten 10 Jahren hatte ich 4  verschiedene Luftschaum Isomatten. Jetzt ist es eine Therm-a-Rest Prolite Plus. Stärke 3,8 cm. Packmaß 21 x 12 cm. Kostete damals weit über 100,- €. Wenn ihr nicht das neuste Modell braucht, dann bekommt Ihr auch eine zwischen 60,- und 90,- €. So ein Modell nennt sich: selbstaufblasende Thermo-Luftmatratze. Das heißt, das sie nicht nur mit Luft gefüllt ist, sondern auch mit gestanztem Schaum aus Polyurethan. Der sorgt bei geöffnetem Ventil, das sich die Matratze selbstständig mit Luft füllt. Die Außenhaut sorgt dafür, dass Kälte am Boden reflektiert wird und die Wärme des Körpers auf der Liegefläche genauso.

 

Dann gibt es noch die Vollschaumstoffmatratzen, die u. a. wegen des Packmaßes für das Radreisen nicht empfehlen kann.

Alles klar? Probiert sie am Besten aus. 

Achtet neben den zu Anfangs genannten Feinden auf glatten Untergrund, ... jeder spitze Stein kann auf Dauer das Ende einer ruhigen Nacht sein. Gelagert werden diese Matratzen bis zum nächsten Einsatz bei geöffnetem Ventil vielleicht auf Eurem Kleiderschrank. Und nuckelt beim Aufblasen nicht zu viel am Ventil herum, ... auch Feuchtigkeit von innen kann der Matte schaden. Es gibt Flickzeug, das Ihr auf jeden Fall dabei haben solltet. Es gibt noch unterschiedliche Modelle was Temperaturbeständigkeit und Auflagestruktur betrifft, diese soll ein evtl. Abrutschen während des Schlafs verhindern. Stellt Euch auf jeden Fall auf eine gewisse Eingewöhnungszeit ein. Am Anfang wacht man öfters auf, vor allem wen man es gewohnt ist, auf der Schulter zu schlafen.

Reiserad

January 21, 2018

Das ist mein aktuelles Reiserad. Ein Utopia-Velo Modell Kranich. CroMo Srahlrahmen mit 14Gang Rohloff-Nabe und einer hydraulischen Felgenbremse von Magura. Das Rad hat mich in den letzten 10 Jahren nie im Stich gelassen. 

Sicher, durch den Kreuzrahmen aus Stahl ist es vergleichsweise schwerer als viele andere Modelle, aber dafür auch extrem robust. Durch den gebogenen Lenker habe ich auch eine eher aufrechte Sitzhaltung. Für mich genau richtig, denn die Hände werden entlastet und ich kann so ein Dahingleiten wirklich genießen.

Optimal ergänzt durch einen Anhänger von Weber Modell Monoporter.

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